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HIV-Therapie beim Erwachsenen: Neue Leitlinien 2008

Die Internationale AIDS Society-USA hat im aktuellen JAMA neue Leitlinien zur antiretroviralen Therapie bei Erwachsenen mit HIV-Infektion publiziert. Der letzte Update stammte aus dem Jahr 2006.

Therapiebeginn: Als untere Grenze, ab der auf jeden Fall eine Therapie begonnen werden sollte, gilt neu eine CD4-Zellzahl von 350 Zellen/µl. Der Therapiebeginn bei Patienten mit einer Zellzahl von über 350 Zellen/µl sollte individuell erfogen, je nach Komorbiditäten, Progressionsrisiko und Patientenwunsch.

 

Als Gründe für einen noch früheren Therapiebeginn werden genannt:

  • Viruslast von mehr als 100.000 Kopien/ml
  • Rascher Abfall der CD4-Zellzahl um mehr als 100 Zellen/µl pro Jahr
  • Aktive Hepatitis B oder C
  • Bestehen von kardiovaskulären Risikofaktoren
  • HIV-assoziierte Nephorpathie

Medikamentenwahl: Die Initialtherapie soll auf die Situation des Patienten und dessen Komorbiditäten angepasst werden. In der Regel sollte die initiale Kombination aber Efavirenz oder einen Ritonavir geboosterten Protease-Inhibitor plus 2 Nukleosid Reverse Transkriptase-Inhibitoren enthalten. Als NRTIs werden die Kombinationen Tenofovir/Emtricitabin oder Abacavir/Lamivudin empfohlen.

 

Medikamentenwechsel: Bei einem virologischen Versagen der Therapie sollte frühzeitig auf eine neue Kombination gewechselt werden, was auch bei stark vorbehandelten Patienten häufig noch zu einem Therapieerfolg führen kann.

 

Link zu den Leitlinien 2008

Leitlinien 2006

JAMA 2008;300:555-570 - Hammer SM et al

07.08.2008 - gem

 
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