COX 2-Hemmer plus Protonenpumpenhemmer bei Hochrisikopatienten nach Ulkusblutung
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Sie sind hier: Fachliteratur » Journalscreening 22. Mai 2022
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COX 2-Hemmer plus Protonenpumpenhemmer bei Hochrisikopatienten nach Ulkusblutung

Die Guidelines empfehlen zur Schmerztherapie bei Patienten mit gastrointestinalem Blutungsrisiko entweder einen COX 2-Hemmer oder ein NSAR plus Protonenpumpenhemmer (PPI). Ob ein COX 2-Hemmer plus PPI bei Hochrisikopatienten nach einer Ulkusblutung unter NSAR das Risiko für eine erneute Blutung senken kann, wurde von Chan und Kollegen evaluiert.

441 Arthritis-Patienten, die unter NSAR wegen einer Ulkusblutung hospitalisiert wurden, nahmen an der prospektiven, randomisierten, doppelblinden Studie teil. Nach Abheilung des Ulcus und histologisch negativem Test auf Helicobacter pylori erhielten alle Patienten 200 mg Celecoxib zweimal täglich für 12 Monate. 137 Patienten erhielten zusätzlich 20 mg Esomeprazol zweimal täglich, 136 erhielten Placebo. Primärer Endpunkt war eine Rezidivblutung bis 1 Monat nach der jährigen Behandlung (Intention to treat Analyse).

 

Der mittlere Follow-up betrug 13 Monate. Die Kombination COX 2-Hemmer plus PPI war effektiver zur Prävention einer Rezidivblutung als Celecoxib alleine. Die kumulative Inzidenz des primären Enpunktes war 0% unter Kombinationsbehandlung und 8.9% in der Vergleichsgruppe (p=0.0004). Behandlungsabbrüche und Nebenwirkungsprofil waren in beiden Gruppen vergleichbar.

 

Konklusion der Autoren: Die Schmerzbehandlung von Patienten nach einer Ulkusblutung und sehr hohem Rezidivrisiko sollte mit einer Kombination aus COX 2-Hemmer und Protonepumpenhemmer erfolgen. Die zukünftigen Guidelines sollten dahingehend angepasst werden.

Lancet 2007;369:1621-1626 - Chan FK et al

14.05.2007 - gem

 
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