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Venöse Thromboembolie: Subkutanes unfraktioniertes und niedermolekulares Heparin im Vergleich

Eine im JAMA publizierte Studie ging der Frage nach, ob subkutan verabreichtes, körpergewichtsadabptiertes, unfraktioniertes Heparin (UFH) mindestens ebenso wirksam und sicher sei wie subkutanes niedermolekulares Heparin (LWMH) bei der Behandlung einer venösen Thromboembolie (VTE).

Die randomisierte, einfach verblindete, offene Multizenterstudie wurde von September 1998 bis Februar 2004 in Kanada und Neuseeland durchgeführt. 708 Patienten (ab 18-jährig) mit einer akuten venösen Thromboembolie wurden randomisiert. 345 Patienten erhielten subkutanes UFH - 333 U/kg als Bolus, danach fix dosiert 250 U/kg alle 12 Stunden. Die zweite Gruppe (n=352) erhielt alle 12 Stunden 100 IU/kg subkutanes LWMH (Dalteparin oder Enoxaparin). Beide Behandlungen wurden mit Warfarin für 3 Monate überlappt. Eine ambulante Durchführung der Behandlung war erlaubt. Primäre Endpunkte waren ein VTE-Rezidiv nach 3 Monaten und schwere Blutungskomplikationen innerhalb von 10 Tagen nach Randomisierung.

 

In der UFH-Gruppe erlitten 13 Patienten ein thromboembolisches Rezidiv (3.8%). In der Gruppe mit LWMH waren es 12 (3.4%). Schwerere Blutungskomplikationen innerhalb der ersten 10 Behandlungstage traten bei 4 Patienten mit UFH (1.1%) gegenüber 5 Patienten mit LWMH (1.4%) auf. Bei 72% der Patienten in der UFH-Gruppe und bei 68% in der LWMH-Gruppe erfolgte die Behandlung gänzlich ambulant.

 

Konklusion der Autoren: Subkutanes, unfraktioniertes Heparin ist dem subkutanen niedermolekularen Heparin bezüglich Wirksamkeit und Sicherheit nicht unterlegen und kann auch ambulant verabreicht werden.

 

Link zur Studie

JAMA 2006;296:935-942 - Kearon C et al

24.08.2006 - gem

 
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