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Sie sind hier: Fachliteratur » Journalscreening 12. August 2022
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Metaanalyse: Sicherheit der Salmeterol-Kortikoid-Kombination zur Asthmakontrolle

Bei den meisten Patienten, deren Asthma mit inhalativem Kortikoid alleine nicht ausreichend kontrolliert werden kann, bringt die Zugabe von Salmeterol zusätzliche Vorteile. Doch kürzlich wurde die Besorgnis laut, dass zumindest bei einer kleinen Untergruppe, diese Salmeterol-Kortikoid-Kombination mehr schwere oder sogar tödliche Gefahren birgt.

Zur Studiensuche wurden die GlaxoSmithKline-Datenbank, Medline, Embase, Cinahl und Cochrane Database of Systemic Reviews (1982 bis September 2007) herangezogen. Gesucht wurde nach randomisierten, kontrollierten Studien, welche eine Kombinationsbehandlung mit inhalativen Kortikoid (Fluticasonpropionat) und Salmeterol mit inhalativem Kortikoid alleine zur Asthmakontrolle verglichen. Drei voneinander unabhängige Ärzte entnahmen die Daten zu schweren Komplikationen (Hospitalisationen, Intubationen, Todesfälle und schwere Exazerbationen).

 

66 Studien der Firma GlaxoSmithKline, die insgesamt 20’966 Patienten mit persistierendem Asthma umfassten, wurden in die Metaanalyse eingeschlossen. In der Gruppe mit der Kombinationsbehandlung wurden 35 Asthma-bezogene Hospitalisationen gezählt gegenüber 34 in der Gruppe mit alleiniger inhalativer Kortikoidgabe (Differenz 0.0002, p=0.84). Es gab eine Intubation und einen Asthma-bezogenen Todesfall in der Kombinationsgruppe. In der Vergleichsgruppe gab es keine solchen ernsthaften Komplikationen. In einem Subset von 24 Studien ergab sich ein geringeres Exazerbationsrisiko unter der Kombinationsbehandlung mit Fluticasonpropionat und Salmeterol verglichen mit nur inhalativem Kortikoid (Risikodifferenz minus 0.025, p<0.001). Studienlimite: Nur 26 Studien hatten eine längere Dauer als 12 Wochen.

 

Konklusion der Autoren: Die Kombinationsbehandlung mit Salmeterol und inhalativem Kortikoid senkt das Risiko für schwere Asthma-Exazerbationen und scheint nicht das Risko für Asthma-bezogene Hospitalisationen, Todesfälle und Intubationen zu erhöhen, verglichen zur Therapie mit inhalativem Kortikoid alleine.

 

Link zur Studie

Ann Intern Med 2008; Early online release am 3. Juni - Bateman E et al

06.06.2008 - gem

 
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