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Sie sind hier: Fachliteratur » Journalscreening 20. August 2022
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Antikoagulation bei oberflächlicher Venenthrombose verhindert Komplikationen

Die Autoren einer randomisierten, placebokontrollierten Studie untersuchten an 3000 Patienten mit symptomatischer oberflächlicher Venenthrombose die Effektivität und Sicherheit einer Antikoagulation mit Fondaparinux.

3002 Patienten mit einer akuten, symptomatischen, oberflächlichen Venenthrombose nahmen an der randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudie teil. Sie erhielten während 45 Tagen entweder 2.5 mg Fondaparinux subkutan oder Placebo. Primärer Endpunkt war eine Kombination aus Tod, symptomatischer LE, tiefer Venenthrombose (TVT), Extension der Thrombose zur saphenofemoralen Krosse oder Rezidiv einer oberflächlichen Venenthrombose bis zum Tag 47. Primärer Sicherheitsendpunkt war die Anzahl grösserer Blutungen. Der Follow-up dauerte bis zum Tag 77.

 

Ein primäres Endpunktereignis trat in der Fondaparinuxgruppe bei 0.9% und in der Placebogruppe bei 5.9% der Patienten auf (relative Risikoreduktion 85%, p<0.001). Diese Risikoreduktion galt für alle einzelnen Subendpunkte ausser für die Gesamtmortalität (0.1% in beiden Gruppen). Die LE- oder TVT-Rate betrug 0.2% (Fondaparinux) versus 1.3% (Placebo, p<0.001). Die Ergebnisse nach 77 Tagen waren vergleichbar mit denen nach 47 Tagen. Um eine LE oder TVT zu verhindern, müssten 88 Patienten behandelt werden. Eine schwere Blutung trat bei einem Patienten in jeder Gruppe auf. Die Rate ernsthafter Nebenwirkungen betrug 0.7% in der Fondaparinuxgruppe und 1.1% in der Placebogruppe.

 

Konklusion der Autoren: Die Antikoagulation mit Fondaparinux für 45 Tage ist eine effektive Therapie der oberflächlichen Venenthrombose, insbesondere zur Verhinderung einer TVT oder LE. Ernsthafte Nebenwirkungen traten nicht häufiger auf als unter Placebo.

 

Link zur Studie

NEJM 2010;363:1222-1232 - Decousus H et al

28.09.2010 - dde

 
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