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Sie sind hier: Im Brennpunkt » Trockene Haut 23. Oktober 2017
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Trockene Haut

Im Gesundheitsportal sprechzimmer.ch haben wir für Ihre Patienten Informationen zum Thema Trockene Haut in einem Fokus zusammengestellt. Sie können Informationen ausdrucken und an Ihre Patienten abgeben, die unter diesem Problem leiden und Patienten auf den Fokus aufmerksam machen. Nachfolgend sind die wichtigsten Inhalte für Sie zusammengefasst, mit dem jeweiligen Link auf die entsprechenden Seiten im Patientenfokus.

 



Themenüberblick (Kurzfassung):

 

Allgemeines zur Trockenen Haut

Gesunde Haut bildet einen natürlichen Säureschutzmantel aus Talg, Wasser und natürlichen Feuchthaltefaktoren (NMF, Natural Moisturizing Factors). Mit einem ph-Wert von 5.5 bis 7 ist diese Emulsion schwach sauer. Sie hält die Haut feucht und geschmeidig und schützt sie vor schädigenden Einflüssen von aussen.

 

Durch eine verminderte Tätigkeit der Talg- und Schweissdrüsen - sei es z.B. infolge der biologischen Hautalterung oder krankheitsbedingt - wird die schützende Hautbarriere geschädigt. Es bilden sich kleine Risse, was einen weiteren Feuchtigkeitsverlust bewirkt und die Haut noch anfälliger für Reizungen macht.

 

Bei Trockener Haut ist die Hautbarriere geschädigt

 

Informationen für Ihre Patienten zu Aufbau/Aufgaben der Haut auf sprechzimmer.ch >>

 
 

Risikofaktoren

 

 

Bei der Entwicklung von Trockener Haut können viele verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Grundsätzlich kann zwischen "physiologisch" Trockener Haut (ohne Grunderkrankung) und "pathologisch" Trockener Haut (Grunderkrankung als Ursache) unterschieden werden. Aber auch je nach Hauttyp ist die Haut eher trocken, normal oder fettig.

 

Physiologisch Trockene Haut

Einige Menschen haben von vornherein einen trockenen Hauttyp (z.B. Atopiker), was mit einer verminderten Talgproduktion und einer Fehlsteuerung der Hautfeuchtigkeit zusammenhängt. Auch im Alter und bei Säuglingen neigt die Haut zur Trockenheit. Witterungseinflüsse spielen ebenso eine grosse Rolle - typisch ist die saisonbedingte Trockene Haut im Winter bei kalten Umgebungstemperaturen und überheizten Räumen - wie auch Sonne und Hitze. Zu häufiges Duschen oder Händewaschen können ebenfalls austrocknend wirken, insbesondere wenn heisses Wasser und nicht hautfreundliche Seifen verwendet werden. Auch Stress kann sich durch Trockene Haut bemerkbar machen.

 

Pathologisch Trockene Haut

Auch Grunderkrankungen können zur Trockenen Haut führen. Ursächlich kommen unter anderem ein Diabetes oder eine Allergie in Frage. Auch chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), Nierenerkrankungen, Mangelernährung, Hypothyreose, hormonelle Veränderungen/Störungen, Medikamentennebenwirkungen sowie Hautkrankheiten wie Neurodermitis (atopische Dermatitis) oder Psoriasis können verantwortlich sein.

 

Informationen für Ihre Patienten zu den Risikofaktoren für Trockene Haut auf sprechzimmer.ch >>

 
 

Berufsdermatosen

 

Rund 90% der anerkannten Berufsdermatosen sind allergische und irritativ-toxische Kontaktekzeme der Hände. Eine atopische Hautdiathese mit der damit verbundenen Minderbelastbarkeit der Haut begünstigt zusätzlich die Entstehung solcher Ekzeme.

 

Zu den betroffenen Berufsgruppen gehören das Bau- und Malergewerbe, die metallverarbeitende und chemische Industrie, Mechaniker, Reinigungsberufe, Pflegeberufe, Coiffeure, Personal in Küchen und Nahrungsmittelherstellung sowie Landwirte.

 

Wird zu lange mit einer Abklärung der Ursache und einer effektiven Therapie gewartet, ist das Risiko gross, dass Ekzeme chronisch werden und die hautbelastende Tätigkeit oftmals nur noch in geringem Masse oder überhaupt nicht mehr ausgeübt werden kann.

 

Hautschutz – Reinigung – Pflege

Zur Primär- und Sekundärprävention berufsbedingter Handekzeme eignet sich das 3-Säulen-Konzept:

 

1) Hautschutzmassnahmen am Arbeitsplatz: Wenn möglich, Feuchtarbeit und Hautkontakt mit irritierenden und ekzemauslösenden Stoffen vermeiden. Ist dies nicht möglich, dann geeignete Schutzhandschuhe oder branchenspezifisch ausgewählte Hautschutzcrèmen verwenden.

 

2) Reinigung: Die Hautreinigung soll so mild und so wenig abrasiv wie möglich erfolgen.

 

3) Hautpflege/Regeneration: Die Hände nach der Arbeit und abends mit feuchtigkeitsspendender und - besonders im Winter wichtig - fetthaltiger Crème einschmieren, die zur Regeneration der natürlichen Hautbarriere beiträgt.

 

Wichtig: Schutz- und Pflegecrèmen auch im Bereich der Fingernägel, zwischen den Fingern und auf die Handgelenke auftragen. Denn auch die beste Crème wirkt nur, wenn sie täglich, konsequent und richtig angewendet wird.

 

Informationen für Ihre Patienten zu den Berufsdermatosen und deren Behandlung auf sprechzimmer.ch >> 

 
 

Behandlung von Trockener Haut

 

 

Trockener Haut fehlt es an Feuchtigkeit und Fett (Talg). Dadurch ist sie oftmals rissig und gerötet, sie spannt, juckt und ist anfällig gegenüber schädigenden Umwelteinflüssen. Fremdstoffe (Chemikalien, Mikroorganismen, etc.) können leichter und schneller in die Haut eindringen. Es kommt zu entzündlichen und immunologischen Reaktionen, wodurch sich die Regenerationsfähigkeit und Barrierefunktion zusätzlich verschlechtert.

 

Anders als normale Haut, die sich häufig selbst regenerieren kann, braucht Trockene Haut Unterstützung. Mit einer adäquaten Hygiene und entsprechenden Hautpflege lässt sich die Regeneration der Hautbarriere fördern, der Fett- und Feuchtigkeitsmangel ausgleichen und ihre Barrierefunktion verbessern. Dadurch wird die Haut vor der weiteren Austrocknung geschützt.

 

Oberstes Ziel: Regeneration der Hautbarriere

Trockene Haut benötigt daher rechtzeitig eine spezielle Basispflege, welche Fett- und Feuchthaltefaktoren in Form von Emollienzien ausgleicht. Zudem regeneriert und stärkt eine gute Basispflege die Hautbarriere, vermindert dadurch den Feuchtigkeitsverlust, schützt die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen und vermindert die bakterielle Hautkolonisation.

 

Informationen für Ihre Patienten zur Basispflege bei Trockener Haut auf sprechzimmer.ch >>

 
 

Prävention

 

 

Trockener Haut lässt sich vorbeugen, wenn man bei der Hautreinigung und Hautpflege einige Grundregeln beachtet. So sollten Menschen, die zu Trockener Haut neigen, nicht zu heiss (Wassertemperatur unter 37 Grad) und nur kurz duschen und dabei milde Seifen/Reinigungsmittel verwenden, die möglichst parfumefrei und frei von Konservierungsstoffen sind. Duschöle und ph-neutrale Waschlotionen sind für Menschen mit Trockener Haut gut geeignet. Nach dem Duschen bzw. Waschen soll die nasse Haut vorsichtig trocken getupft werden (nicht trocken reiben) und anschliessend mit einer rückfettenden und feuchtigkeitsspendenen Creme/Lotion eingecremt werden.

 

Weitere Massnahmen zur Vorbeugung Trockener Haut sind das Tragen lockerer Kleidung (Baumwolle, keine synthetischen Stoffe), eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, eine ausgewogene Ernährung, der Verzicht auf Nikotin und Alkohol sowie das Vermeiden von direkter Sonne bzw. Solarienbesuchen.

 

Informationen für Ihre Patienten zur Prävention Trockener Haut auf sprechzimmer.ch >>

 

Weitere Inhalte im Fokus Trockene Haut auf sprechzimmer.ch

 

 

 
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18.01.2013 - gem
 
 
 

 


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